GARTENSCHAU Furth im Wald

Partner: yellow z berlin

Der Entwurf für die Landesgartenschau knüpft thematisch an die bestehenden Qualitäten und ungenutzten Potentiale des Ortes an. Der Bezug zum Wasser, der für die Stadt Furth im Wald ein besonders wichtiger Baustein in der Stadtgeschichte ist, wird dabei als bedeutende Standortqualität wieder erlebbar gemacht. Vom Chamb flankiert und der Kalten Pastritz durchwunden, ist Wasser ein prägendes Element im Stadtbild. Um dies zu stärken, werden beide Flüsse nach zeitgemäßen Anforderungen ökologisch renaturiert und ihnen wieder der sprichwörtliche ‚Raum zum Atmen‘ gegeben. Die Gewässer werden, wo möglich aufgeweitet, und durch begleitende Sekundärauen aufgewertet. Dadurch entstehen, neben einem ökologisch durchgängigen Grünzug, zwei naturnah gestaltete Inseln, die Pastritzinsel und die Champinsel. Punktuell abgeflachte Ufer sowie architektonische Akzente ermöglichen den Menschen einen direkten Zugang zum Wasser.

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ORT
Durchgängige Wegeverbindungen entlang der Kalten Pastritz und dem Champ erschliessen heute wieder den zuvor nicht zugänglichen Gewässerraum und bringen diesen als zentralen Erholungsraum mit einer hohen ökologischen Funktion in das Bewusstsein der Stadt zurück.

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LANDSCHAFTSAKUPUNKTUREN
Architektonische Interaktionen und urbane Antritte fügen sich behutsam in die renaturierte Fluss- und Auenlandschaft ein und erzeugen einen spannungsvollen Kontrast.

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